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Andrew Prentice

Pandämonium 1
Die schwarzen Künste

  • Autor:Andrew Prentice
  • Titel: Die schwarzen Künste
  • Serie:Pandämonium 1
  • Genre:Fantasy
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:cbj
  • Datum:08 Februar 2013
  • Preis:16,99 EUR

 
»Die schwarzen Künste« (Pandämonium 1) von Andrew Prentice


Besprochen von:
 
Mystera
Deine Wertung:
(3.5)

 
 
Als der Taschendieb Jack bei seiner Prüfung für den Boss der Untwerwelt Sharkwell einem geheimnisvollen Fremden die Geldbörse stiehlt, verändert sich seine Welt für immer. Denn er hat nicht irgendwem die Börse entwendet, sonderm dem berühmten Nicholas Webb, dem Anführer der Rothände, welchter in ganz London die Verfolgung der Hexer Anführt. Schnell muss Jack herausfinden, dass dieser Diebstahl ihm zum Verhängnis wird und den Tod seiner Mutter zur Folge hat. Durch einen Gegenstand aus der Börse wird seine Hand rot eingefärbt und eines seiner Augen infiziert, wodurch er nun in ganz London bestimmte Wesen sehen kann. Allerdings hat diese Veränderung für ihn auch einigen Nutzen, denn so kann er sein Diebeswerk besser ausführen, steigt in der Hierachie bei Sharkwell weiter auf und wartet nur auf die Chance, sich an Nicholas Webb zu rechen. Doch ist Webb wirklich das, was er zu sein scheint?

Andrew prentice bietet dem Leser mit "Pandämonium 1 - Die schwarzen Künste" eine spannende Fantasielektüre. Wir bekommen das Leben von dem jungen Dieb Jack geboten, der versucht in die Unterweltfamilie Sharkwells aufgenommen zu werden. Bei dem Versuch, kommt seine Mutter aufgrund seines Diebstahls ums Leben und er wird mit einem roten Auge, das unheimliche Dinge sehen kann und einer rot gefärbten Hand belohnt. Allerdings bringt ihm dies auch die Aufnahme in die Diebesgilde ein und eine potentielle Möglichkeit, dem Mörder seiner Mutter näher zu kommen und sich zu rächen. Wir erleben, wie Jack sich vom Taschendieb aus immer weiter in der Hierachie der Gauner hocharbeitet und schließlich im Team mit der Enkeltochter Sharkwells Beth landet. Beth macht ihre Arbeit äußerst gut und kann in die verschiedensten Rollen schlüpfen. Allerdings glaubt sie nicht an übersinnliche Dinge und hält sich immer strikt an die von ihrem Großvater aufgestellten Regeln für die Diebesgilde. Als jedoch verschiedene Ereignisse eintreffen, muss sie ihre Intentionen selbst hinterfragen und sehen, wem ihre Loyalität wirklich gilt. Können Sie und Jack am Ende die grausigen Tode der Hexer aufklären und somit die Angst des Volkes vor Selbigen zerstreuen oder wird die wahre Intention von Nicholas Webb Früchte tragen und London ins Chaos stürzen?

Die Charaktere in Pandemonium sind relativ schlicht gehalten, allerdings so glaubhaft beschrieben, dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen kann.
Jack
ist ein junger Dieb, der relativ Charismatisch ist und eigentlich nur seinen eigenen Platz in der Welt für sich und seine Mutter behaupten will. Als diese stirbt, verliert er einen Teil seiner Lebensfreude und kennt nur noch das Ziel, sich seinen eigenen Weg zu schaffen und die Rache an Nicholas Webb. Allerdings sieht er seid dem auch unheimliche Wesen und muss lernen, an Magie zu glauben. Am Ende schafft er es sogar, sich einen Dämon zum Untertan zu machen, der mit viel Witz für etwas kurzweil sorgt und ihm aus manch kniffeliger Situation hilft.
Beth ist eine junge Diebin, die in ihrem Gewerbe eine wahre Meisterin der Täuschung ist. Sie liebt ihren Großvater und hält sie strikt an die Regeln der Diebesgilde. Allerdings entdeckt sie für Jack seltsame Gefühle, die kontrovers zum Regelwerk stehen und muss sich letztendlich für ihren eigenen Weg entscheiden.
Nicholas Webb ist Anführer der Rothände, einer Gesellschaft, die sich dem Kampf gegen das Böse verschrieben hat und das Ziel hat, alle Hexer Londons zu vernichten. Allerdings hat Webb so seine ganz eigenen Intentionen. Er ist grausam, gerissen und skrupellos und schreckt erst recht nicht vor Mord zurück.
Sharkwell ist der Anführer der Untergrundorganisation und der Herr auf allen Straßen. Für jeden Diebstahl, Mord oder sonstige Schurkerei müssen die Familienmitglieder ihm einen Teil der Einnahmen abgeben. Wer dies nicht tut, verliert sein Leben auf grausame Weise. Allerdings hält er selbst sich nicht immer an seine eigenen Regeln. Er ist ein äußerst eigennütziges Individuum, das vor Verrat der eigenen Leute auch nicht zurück schreckt.

Alles in Allem bekommen wir mit "Pandämonium -Die schwarzen Künste" einen Fantasyroman geboten, in dem es um Hexenverfolgung, Intrigen und Verrat, Selbstfindung und dunkle Magie, sowie Dämonenbeschwörung und Okkultes geht, eingebettet in das Szenario einer Diebesgilde und das Leben des jungen Jack und gewürzt durch die zarten Ansätze einer Liebesgeschichte. Ein Buch, welches zu fesseln versteht und in einem Rutsch durchgelesen werden kann.
 
 
 


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